Der Medienbote - Vor 20 Jahren | 12.09.2006 | #009
Shownotes
Eva Herman und das Glücksspiel Der Mensch, besonders der Brite, liebt Spontanwetten. Auf der Insel haben wettfreudige Zeitgenossen im Jahr 2005 alleine im TV-Angebot Skybet von BSkyB mal locker 260 Millionen Pfund (380 Millionen Euro) verdaddelt und besonders gern wird in Live-Wetten investiert. Der Wettmarkt in Großbritannien ist liberal und kein Staat stört TV-Sender, wenn sie Pferdewetten oder andere Live-Wetten anbieten. Das Glücksspiel ist ein Riesenmarkt. In Europa werden jährlich im Lotto, den Casinos und beim Wetten 170 Milliarden Euro bewegt und die Wettleidenschaft alleine soll fast 18 Milliarden Euro betragen. Diese Wettfreunde sind keineswegs alles männliche Couchpotatoes sondern lustige weibliche Wesen, so genannte Casul Gamer, Frauen im mittleren Alter, verheiratet, nicht berufstätig, „Bored Housewives“, also die Eva-Herman-Klientel. Ohne die Frauen über 40 wären die Casual Online Gamer nicht so ein Knaller. So mal schnell zwischen Einkaufen, Kinder von der Schule abholen und Handy-Schwatz mit der Freundin ein kleines Spiel einschieben. Das geht wunderbar ohne PC oder Spielkonsole. Nun konnte sich verständlicherweise Eva Herman in ihrem Buch „Das Eva Prinzip - Für eine neue Weiblichkeit“ noch nicht mit diesem spannenden Aspekt beschäftigen, weil sie die deutsche Frau im Blick hat, und hier stranguliert ja bekanntlich die staatliche Regelungswut den lustigen Hausfrauen-Wettmarkt. Es ist auch schade, dass Eva Hermann nichts zu dem Namen der erfolgreichen TV-Serie „Desperate Housewives“ sagt. Denn „verzweifelt“ sind die doch nicht. Eher ständig auf der Suche nach Abwechslung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Der Medienbote.
00:00:02: Vor zwanzig Jahren.
00:00:04: Medientagebuch von Bernd von Zormühlen.
00:00:09: Heute!
00:00:10: Medienbute, Ausgabe Nummer fünfhundert acht vom zwölften September.
00:00:15: zwei tausendsechs.
00:00:16: Eva Herrmann und das Glücksspiel.
00:00:19: der Mensch besonders der Brite liebt spontan Betten auf der Insel haben wettfreudige Zeit genossen.
00:00:26: im Jahr zweitausendfünf alleine im TV-Angebot Skybed von Biscayby Malocca.
00:00:33: Zwarhundertsechzig Millionen Pfund, das sind circa dreihundertachzig Millionen Euro verdattelt und besonders gern wird in Leifwetten investiert!
00:00:42: Der Wettmarkt im Großbritannien ist liberal – und kein Staat stört TV-Sender, wenn sie Pferdewetten oder andere Leifwerten anbieten.
00:00:51: Das Glücksspiel ist ein Riesenmarkt.
00:00:53: In Europa werden jährlich im Lotto den Casinos und bei Wetten hundertsieftig Milliarden Euro bewegt und die Wettleidenschaft alleine soll fast achtzehn Milliarden Euro betragen.
00:01:04: Diese Wettfreunde sind keineswegs alles männliche Couchpotatos, sondern lustige weibliche Wesen sogenannte Casual Gamer Frauen im mittleren Alter verheiratet nicht berufstätig Bored Housewives also richtig die Eva Herrmann Klientel.
00:01:20: Ohne die Frauen über vierzig wären die Casual Online Gamer nicht so ein Knaller so mal schnell zwischen Einkaufen Kinder von der Schule abholen und Handy schwarz mit der Freundin ein kleines Spiel einschieben.
00:01:32: Es geht wunderbar ohne PC oder Spielkonsole!
00:01:36: Nun konnte sich verständlicherweise Eva Herrmann in ihrem Buch, das Eva-Prinzip für eine neue Weiblichkeit noch nicht mit diesem spannenden Aspekt beschäftigen weil sie die deutsche Frau im Blick hat – und hier stranguliert ja bekanntlich die staatliche Regelungswut den lustigen Hausfrauenbettmarkt.
00:01:55: Es ist auch schade, dass Eva Herrmann nicht zu dem Namen der erfolgreichen TV-Serie Desperate Housewives sagt.
00:02:02: Denn verzweifelt sind die noch nicht – eher ständig auf der Suche nach Abwechslung!
00:02:09: Schalten Sie wieder
00:02:10: ein wenn es heißt….
00:02:12: Der Medienboote
00:02:14: Vor zwanzig
00:02:14: Jahren Medientagebuch von Bernd von Zürnühen.
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