Der Medienbote - Vor 20 Jahren | 07.09.2006 | #006

Shownotes

Clipfish.de und MyVideo.de Mein Haus, mein Auto, meine Yacht… Man kennt das aus der Werbung. Als klassischer TV-Sender, der noch überwiegend vom Geschäftsmodell Werbung lebt, braucht man auch mal was Neues. Am besten sind zurzeit Videoplattformen, Communities, die man entweder selbst aufbaut oder kauft. Die Senderfamilien RTL und Pro Sieben SAT.1 haben jetzt beide eine Videoplattform. Das noch unscharfe Geschäftsmodell „User Generated Content“ ist dort angekommen, wo es auf keinen Fall nach Auffassung der Independent-Philosophen ankommen wollte: im Portfolio eines traditionellen Medienhauses. Aber das ist immer so. Wer unabhängig startet mit einem Sack voll Ideen, kriegt entweder wie die Googles die Kurve hin, Eigentümer zu bleiben, oder er wird gekauft. Seit Rupert Murdoch mit dem Kauf von MySpace den ersten Schritt gemacht hat, dass klassische Medienhäuser sich unabhängige Plattformen kaufen, hat das Modell Schule gemacht. Kein Medienhaus will gleich den Markenhammer schwingen, also lässt man es bei unauffälligen Community-Namen, die auf keinen Fall deutlich machen sollen, wem das gehört. Vor den Namen „My“ zu setzen, um persönliche Aura oder sogar Internet-Mitbestimmung zu insinuieren, ist Grundausstattung. Das hat man gelernt. Nicht so dick auftragen, schön freundlich in der Netzgemeinde auftreten, damit viele die Plattform nutzen und Traffic schaffen. Geht dieses Modell auf? Schwer zu sagen, denn der Kern der Plattformnutzer ist jung, schon mal aus Prinzip gegen große Häuser und hat eine diebische Freude daran, sich von keinem was sagen zu lassen.

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00:00:16: Klipfisch.de und mein Video.de Mein Haus, mein Auto, meine Yacht.

00:00:23: Man kennt das aus der Werbung.

00:00:25: Als klassischer TV-Sender Der noch überwiegend vom Geschäftsmodell Werbung lebt braucht man aber auch mal was Neues.

00:00:32: Am besten sind zur Zeit Videoplattformen, Communities die man entweder selbst aufbaut oder kauft.

00:00:39: Die Senderfamilien RTL und ProSiebenSatEins haben jetzt beide eine Videoplatform.

00:00:46: Das noch unscharfe Geschäftsmodell User Generated Content ist dort angekommen wo es auf keinen Fall nach Auffassung der independent Philosophen ankommen wollte im Portfolio eines traditionellen Medienhauses.

00:01:00: Aber das ist immer so!

00:01:02: Wer unabhängig startet mit einem sackvoll Ideen, kriegt entweder wie die Googles die Kurve hin, Eigentümer zu bleiben oder er wird gekauft?

00:01:10: Seit Robert Murdock mit dem Kauf von MySpace den ersten Schritt gemacht hat – dass klassische Medienhäuser sich unabhägige Plattform kaufen – hat das Modell Schule gemacht.

00:01:21: Kein Medienhaus will gleich den Markenhammer schwingen.

00:01:25: Also lässt man es bei unauffälligen Community-Namen, die auf keinen Fall deutlich machen sollen wie ihm das gehört.

00:01:32: Vor den Namen Mai zu setzen um persönliche Aura oder sogar Internet mitbestimmung zu insinuieren ist Grundausstattung.

00:01:40: Das hat man gelernt.

00:01:41: nicht so dick auftragen schön freundlich in der Netzgemeinde auftreten damit viele die Plattform nutzen und Traffic schaffen.

00:01:49: Geht dieses Modell auf?

00:01:50: Schwer zu sagen!

00:01:52: Denn der Kern der Plattformnutzer schon mal aus Prinzip gegen große Häuser und hat eine debische Freude daran, sich von keinem was sagen zu

00:02:14: lassen.

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